Im Land der Seen

Kapitel: Touristik
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Die Ausflugsroute wurde so gewählt, dass den Besuchern die Möglichkeit geboten wird, die Sehenswürdigkeiten und natürlichen Reichtümer der Region zu erkunden und ihre interessante Geschichte und historischen Stätten erlebbar zu machen.


Route: Łężeczki - Grobia - Sieraków - Międzychód - Kamionna - Mniszki - Orzeszkowo - Pniewy

Streckenlänge ca. 65 km

Dass die Gegend um Sieraków von ganz besonderem Reiz ist, wird bereits am ersten Punkt unseres Ausflugs klar. Wir halten unweit des Dorfes Łężeczki (dt. Klein Lenschecz) an, wo es einen Aussichtspunkt mit schönem Panoramablick über den Chrzypsko-See gibt. Von Interesse ist auch das hier aufgestellte erste Denkmal des 3. Jahrtausends. Ein weiterer Aussichtspunkt ist der Góra Głazów in Grobia (dt. Grabitz), von dem man bereits Sieraków (dt. Zirke) sehen kann, dem wir kurz danach einen Besuch abstatten. Wir empfehlen einen kurzen Spaziergang zum Naturschutzgebiet "Buki nad Jeziorem Lutomskim” (Buchen am Lutommer See), das über die rot oder schwarz markierten Wege zu erreichen ist (Beginn der Wanderung in der Nähe des Erholungs- und Ferienzentrums am Jezioro Jaroszewskie – dt. Jaroszewoer See). Danach begeben wir uns in das Ortszentrum, wo wir die Kirche zur unbefleckten Empfängnis Mariens (Kościół pw. NMP Niepokalanie Poczętej) und das Museum im Schloss der Familie Opaliński (Zamek Opalińskich) besichtigen. Unseren Spaziergang durch Sieraków schließen wir mit einem Besuch der hiesigen Hengstherde ab. Sind wir in einer Gruppe unterwegs, kann die Hengstherde auch mit einer Führung besichtigt werden. Nächster Programmpunkt ist Międzychód (dt. Birnbaum) mit seiner wunderschönen Rynkowa-Straße. Man sollte auf keinen Fall versäumen, kurz an der sog. „Laufpumpe” in der 17–Stycznia-Straße Halt zu machen und das sulfidhaltige Mineralwasser mit einem ganz eigenen Geschmack zu kosten. Der nächste Programmpunkt ist Kamionna (dt. Kähme) mit einer sehenswerten kleinen gotischen Kirche. Zum Aufladen der Batterien und um sich gleichzeitig in Erinnerung zu rufen, wie das Dorfleben am Anfang des vergangenen Jahrhunderts aussah, statten wir dem Regional- und Naturbildungszentrum in Mniszki einen Besuch ab. Hier kann auch eine naturkundliche Ausstellung besichtigt werden. Nur für einen kurzen Augenblick machen wir an dem kalvinistischen Friedhof in Orzeszkowo Halt. Dieser liegt unmittelbar an der Hauptstraße von Skwierzyna (dt. Schwerin an der Warthe) nach Poznań. Schenken Sie dort besonders dem eindrucksvollen Grabobelisk des Gymnasialprofessors und Pastors Johann Wilhelm Cassius Beachtung. Letzter Punkt auf der Ausflugsroute ist das Ordenshaus der Ursulinen mit dem Sanktuarium der hl. Urszula Ledóchowska in Pniewy (dt. Pinne).
 

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