Die Legende von der Gründung der Stadt Września

Die Legende von der Gründung der Stadt Września

WRZEŚNIA (dt. Wreschen)

Eine Kreisstadt ca. 60 km östlich von Poznań, an der Straße nach Warszawa gelegen.

In alten Zeiten war die südliche Umgebung von Gniezno dicht bewaldet, es gab nur kleine Lichtungen, die mit dem wunderschön im Herbst aufblühenden Heidekraut (poln. wrzos) bewachsen waren. Auf einer dieser Lichtungen am Flüsschen lebte Opiech, der die Furt bewachte. Damals herrschte in Gniezno der mutige Lech, der eine schöne Tochter Miłosta hatte. Einem gewissen Biech gefiel sie so sehr, dass er sie heiraten wollte. Diese Absicht war sowohl für Lech, wie auch für Miłosta unannehmbar, weil sie Priesterin war und wollte nicht heiraten. 

Wenn Biech eine Ablehnung hörte, kochte er vor Wut, ließ aber nicht erkennen, wie sein Stolz beleidigt war. Und er beschloss, Miłosta zu entführen. Er verschwor sich mit einigen Kriegern, die auch mit Lech Rechnung zu begleichen hatten und begannen an der Opiechs Furt einen Verrat zu planen. Als Opiech von diesem Komplott hörte, galoppierte er nach Gniezno, um Lech vor der Bedrohung zu warnen. Für den Angriff vorbereitet, schützte Lech seine Tochter vor der Entführungen und wollte den treuen Opiech zu belohnen. An der Stelle der Furt, wo Heidekraut auf der Lichtung wuchs, legte er eine Burg an, die den Zugang zu Gniezno vom Süden wehrte und er ernannte Opiech zu ihrem Kastellan. Die Burg wurde nach inmitten des Waldes wunderschön blühendem Heidekraut (wrzos) Września benannt.

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