Konin

Kapitel: Geschichte
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Eines der ältesten Denkmäler von Konin ist die Bartholomäuskirche aus dem 14./15. Jahrhundert mit der von Jan Zemełka gestifteten Renaissance-Kapelle.
Auf dem Kirchhof befindet sich das bekannteste Denkmal von Konin, die einmalige Steinsäule mit einer Inschrift von 1151, die als ältestes Verkehrszeichen in Polen gilt.
In der Nähe an der Gabelung der Trzeciego-Maja-Straße und der Wiosny-Ludów-Straße steht das klassizistische Rathaus. Es wurde an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert außerhalb des Marktbereichs errichtet, was eine Änderung der ursprünglichen räumlichen Anordnung der Stadt ankündigte, die in der Folge ihr jetziges, aus dem 19. Jahrhundert stammendes Antlitz erhielt.
In der südlichen Front des ehemaligen Marktes befindet sich das älteste erhalten gebliebene Bürgerhaus, genannt Haus von Jan Zemełka, dessen Anfänge in das 16. Jahrhundert zurückreichen.
Westlich des Marktes (an der Ecke der Zofii-Urbanowskiej-Straße und der Obrońców-Westerplatte-Straße) finden wir das um 1864 errichtete Landhaus der mit Konin verbundenen Romanschriftstellerin Zofia Urbanowska (1849–1939).
Am Schlossplatz befindet sich das Gebäude des ehemaligen Hauses des Gebets und der talmudischen Studien und daneben steht die Synagoge von Konin.
Ein paar hundert Meter weiter in westlicher Richtung befindet sich der 1832 angelegte Stadtpark. Hinter dem Park finden wir den mit einer Tafel gekennzeichneten Ort des ehemaligen jüdischen Friedhofs, auf dem am 10. November 1939 in einer Massenexekution mindestens 56 Polen erschossen wurden, danach wurde der Friedhof zerstört.
Südlich der Grenze der mittelalterlichen Stadt am Fuß und am Hang des Urstromtals erstreckt sich das Gelände der ältesten Vorstadt von Konin, anfänglich Töpfervorstadt oder Vorstadt des Heiligen Geistes genannt. Zurzeit befindet sich hier die evangelisch-augsburgische Kirche, die in ihrer ursprünglichen Form 1856 errichtet und in den Jahren 1900-1915 gründlich umgebaut wurde, wobei sie eine neogotische Form erhielt.
Unweit davon befinden sich die barocke Kirche der hl. Maria Magdalena und das Kloster der Franziskaner-Reformaten aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
In der Kolska-Straße befinden sich die ältesten erhalten gebliebenen Friedhöfe, nämlich der katholische und der evangelisch-augsburgische.
In der Kaliska-Straße hingegen erblicken wir die Gebäude der ehemaligen Kaserne, die an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert für das in der Stadt stationierte russische Dragonerregiment errichtet worden war.

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