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Das Rathaus in Rydzyna (Reisen)

Kapitel: Architektur
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RYDZYNA  (Reisen)

Stadt im Landkreis Leszno, etwa 10 km südöstlich von Leszno an der Straße nach Breslau.

Das erste - wahrscheinlich hölzerne - Rathaus, das in der Mitte des Marktplatzes stand, wurde 1707 ein Opfer der Flammen. Das heutige Backsteingebäude wurde 1761 errichtet, wohl nach einem Entwurf des Architekten Karl Martin Frantz. 

Das barocke Rathaus steht in der Mitte der westlichen Seite des Marktes an der Stelle, an der früher vom Marktplatz eine Straße abging. Es handelt sich um ein zweistöckiges Gebäude, mit teilweise ausgebautem Dachboden, das auf einem trapezförmigen Grundriss errichtet wurde. Sein schindelgedecktes Halbwalmdach wird von der Marktseite durch einen hohen Giebel verdeckt. Auf dem Dachfirst ein viereckiger Dachreiter mit durchbrochenem Helm, der mit einer Kugel und Wetterfahne bekrönt ist. Die Fassade ist mit Lisenen gegliedert, im oberen Teil des Giebels ist eine Uhr untergebracht. Über dem Eingang eine Sandsteintafel mit drei ovalen Kartuschen, in denen das königliche Wappen der Adelsrepublik Polen, das Stadtwappen und die Initialen von August Sułkowski zu sehen sind.

In dem Gebäude hat die Stadt- und Gemeindeverwaltung ihren Sitz.

Vor dem Rathaus wurde 1760/61 eine Rokoko-Statue der Heiligen Dreifaltigkeit des Bildhauers Andrzej Schmidt aufgestellt. 

Adresse: 

ul. Rynek 1 
64-130 Rydzyna 

 

 

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