Die Feldkirche Mariä Geburt in Bralin

Kapitel: Architektur
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BRALIN

Gemeindedorf im Kreis Kępno, ca. 7 km westlich von Kępno. Die Kirche steht inmitten von Feldern, ca. 1,5 km südlich des Dorfes. 

Sie wurde 1711 erbaut. 1993 erkannte die Organisation Europa Nostra der Parochie die goldene Ehrenmedaille für die Restauration des Objekts zu. 

Die Kirche besitzt eine Skelettkonstruktion, ist verkleidet und geostet. Sie wurde auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtet, dessen Arme sich nach außen etwas verjüngen. Zwischen dem nördlichen und dem westlichen Arm befindet sich die Sakristei. Die Dächer sind mit Schindeln gedeckt. Am Schnittpunkt der Kreuzarme befindet sich ein achtseitiges Türmchen für das Kirchenglöcklein mit zwei Laternen und Zwiebeldach. Im Innern befinden sich im zentralen Teil eine Art Wiegengewölbe und in den Kreuzarmen Balkendecken. Im westlichen Arm tragen Pfeiler eine Empore, die seine Wände umspannt. Die polychromen Malereien der Wände und der Decke stammen aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts und wurden nach dem Vorbild der Kupferstiche eines venezianischen Messbuchs aus dem Jahre 1638 angefertigt. 

Im zentralen Teil befindet sich der frei stehende barocke Hochaltar aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts. An den Wänden hängen zwölf spätbarocke Gemälde der Passionsgeschichte vom Ende des 18. Jahrhunderts. Die klassizistische Kanzel stammt aus dem beginnenden 19. Jahrhundert. 

Der Ostteil der Kirche ist von freistehenden Bogengängen im Erdgeschoss mit Kapellen in den Ecken umgeben.

 

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