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    Hauptseite | Objektkatalog | Die Kirche des hl. Johannes des Evangelisten in Ołobok

    Interessante Objekte und Orte in Großpolen (Wielkopolska)

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    Die Kirche des hl. Johannes des Evangelisten in Ołobok

    Bereich:

    Objektkatalog

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    kościół, białe ściany, czerwony stromy dach

    OŁOBOK

    Ołobok ist ein Dorf unweit der Mündung des Bachs Ołobok in die Prosna, etwa 7 km südlich von Kalisz, an der Straße nach Grabowo an der Prosna.

    Das Kloster stiftete der Herzog von Großpolen Władysław Odonic im Jahr 1213. Es kamen die Zisterzienserinnen aus Trzebnica in Niederschlesien nach hier. Am Anfang waren sowohl die Kirche als auch die Klosterbauten aus Holz gefertigt. Eine gemauerte Kirche und ein sich anschließendes vierflügeliges Kloster mit einem Klostergarten entstanden an der Wende des 15. zum 16. Jh. Zerstört wurden sie durch einen Brand in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Ein Wiederaufbau der Gebäude erfolgte erst in den Jahren 1695-96, an der südlichen Seite entstanden damals zusätzlich eine achteckige Vorhalle und eine Kapelle. Knapp hundert Jahre später, in den Jahren 1780-88, kam es zum Umbau der Kirchenfassade, errichtet wurde ein Turm. Der Konvent wurde 1837 von den preußischen Behörden aufgelöst. Bis 1888 trug man die Klostergebäude fast gänzlich ab. In den Jahren 1922-24 führte man eine gründliche Renovierung der Kirche durch, heute ist sie eine Pfarrkirche.

    Die St.-Johannes-Evangelist-Kirche ist ein einschiffiger Bau mit ein wenig schmalerem Presbyterium. Auf spätgotischen Grundmauern errichtet, verdankt sie ihren heutigen barocken Charakter den Umbauten im 17. und 18. Jh. Das Schiff und das Presbyterium sind mit einem Tonnengewölbe mit Lünetten abgedeckt, die Kapelle – mit einem Platzlgewölbe. Erhalten geblieben ist die homogene Rokokoausstattung des Innenraums vom Ende des 18. Jh.; den Schmuck des Altars bilden die Figuren zisterziensischer Heiliger. Aufmerksamkeit erweckt die reich verzierte Loge der Äbtissin mit Wappen und Initialen der Äbtissin Brygida Gorzeńska. Ein älteres Denkmal ist die marmorne Grabplatte der Äbtissin Zofia Łubieńska, die 1636 verstarb.

    Ein Relikt des Klostergebäudes ist sein ehemaliger Südflügel, der an die nördliche Wand der Kirche anliegt, und der an die östliche Wand des Presbyteriums anstoßende Teil, in dem sich einst der Kapitelsaal und das Schatzkästchen befand. An der Kirche steht eine barocke steinerne Figur des hl. Laurentius.

    Adresse:

    ul. Kościelna 42
    63-405 Ołobok

     

    Standort

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    Gallerie

    • Die Kirche des hl. Johannes des Evangelisten in Ołobok
    • In der Kirche in Ołobok
    • In der Kirche in Ołobok
    • Die Loge der Äbtissin  Brygida Gorzeńska in der Kirche in Ołobok

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