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    Hauptseite | Objektkatalog | Das Schloss in Gołuchów (dt. Goluchow)

    Interessante Objekte und Orte in Großpolen (Wielkopolska)

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    Das Schloss in Gołuchów (dt. Goluchow)

    Bereich:

    Objektkatalog

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    Zamek wieżami i dziedzińcem w otoczeniu zieleni

    GOŁUCHÓW (dt. Goluchow)

    Gemeindedorf im Kreis Pleszew, 15 km nordöstlich von Kalisz.

    Das Schloss in Gołuchów gehört zu den wenigen Residenzen in Wielkopolska, die bereits im 19. Jahrhundert bekannt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht waren.

    Die Geschichte des Schlosses reicht ins Mittelalter zurück und der erste bekannte Eigentümer war Żegota aus Gołuchów (1263-1282). In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts befand sich hier schon ein Castrum (Kastell), also ein befestigter Adelssitz, wahrscheinlich an der Stelle des heutigen Schlosses. Dieses Gelände, das sich vom Westen über dem Fluss Trzemsza erhob und von den übrigen Seiten von einem Schlossgraben und vermutlich von einem Wall umgeben war, ermöglichte eine wirksame Verteidigung.

    Seit 1507 gehörten die Güter von Gołuchów der Familie Leszczyński. In den Jahren 1600-1628 wurden die Arbeiten an der Residenz abgeschlossen, die seit Anfang des 16. Jahrhunderts in Etappen gebaut wurde und eine der herrlichsten Renaissanceschlösser in Polen war. Die graphische Rekonstruktion ihres damaligen Aussehens war möglich dank der aus dem 18. Jahrhundert überlieferten Lustrationen und der Inventurvermessungen von 1850.

    Das Schloss bestand aus dem Turmhaus mit vier achtseitigen Türmen in den Ecken, das die Anlage von Norden her abschloss (bis heute sind die Keller und 3 im 19. Jh. umgebaute Basteien erhalten geblieben). Dieses Gebäude mit Bezug auf die Traditionen der mittelalterlichen Wohntürme ist einmalig unter den polnischen Schlössern und mag noch vor 1507 entstanden sein. Von der Südseite her stand ein zweites Gebäude. Die angebauten Vorbauten verbanden beide Flügel an dem kleinen Innenhof mit einem Kreuzbogengang. Von der damaligen Ausstattung sind die Sandsteineinrahmungen der Türöffnungen, das Portal des Haupteingangs sowie die Kamingehäuse aus Marmor und Stein erhalten geblieben. Aus Berichten hat man Kenntnis von reich geschnitzten Türen, dekorativen Fußböden und geschnitzten und mit polychromen Malereien verzierten Decken.

    Von Ende des 17. bis Mitte des 19. Jahrhunderts wechselten die Güter oft ihren Besitzer. 1853 erwarb Jan Działyński, der Sohn des Eigentümers von Kórnik, Gołuchów. Er machte sich daran, die Wirtschaft in Gołuchów auf Vordermann zu bringen und den Schlosspark zu verschönern. In der Residenz selbst führte er lediglich die nötigen Renovierungen durch.

    Die Arbeiten wurden nach der Heirat von Jan Działyński mit Izabela (1857), der Tochter des Fürsten Adam Czartoryski, beschleunigt. Das Schloss wurde ihr Heim in Polen. Nach der Teilnahme am Januaraufstand (1863) wurde der Eigentümer von Gołuchów gezwungen zu emigrieren, die preußischen Behörden übernahmen das Anwesen zusammen mit dem Schloss durch Sequestration und stellten die Arbeiten ein.

    Seiten: 1 2

    Standort

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    Gallerie

    • Schloss in Gołuchów
    • Blick auf das Schloss von der Parkseite her
    • In den Räumen des Nebenflügels befindet sich eine Ausstellung, welche die Verbindungen des Waldes mit Kunst und Kultur veranschaulicht
    • Grabkapelle der Familie Czartoryski
    • Wisente in einem Waldgehege
    • W parku

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