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    Hauptseite | Wielkopolska Geschichte | Wichtige Ereignisse | Die Befestigungsanlagen von Poznań im 19. Jahrhundert

    Die Befestigungsanlagen von Poznań im 19. Jahrhundert

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    Die Befestigungsanlagen von Poznań im 19. Jahrhundert

    Bereich:

    Wielkopolska Geschichte

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    Das angenommene Datum des Baubeginns der Festung in Poznań war der 23.6.1828, als die Arbeiten an dem neuen Objekt – dem Fort Winiary – aufgenommen wurden. Die Festung Posen war das Hauptkommandozentrum der preußischen Streitkräfte auf dem Gebiet des Teils von Wielkopolska, der 1815 der Hohenzollernmonarchie einverleibt worden war.

    Der Hauptpunkt dieser Befestigungsanlagen war das Kernwerk, eine fünfseitige Kasernenredoute mit zwei Einfahrten. Von dieser ist ein Polygon von Hügeln erhalten geblieben, welche die Kasernenruinen verdecken. Die sich heute in der Mitte befindende große Wiese, Ort von Volksfesten und Vergnügungen, war einst der Haupthof der Zitadelle gewesen. Im Laufe der Zeit erfassten die Befestigungen des Forts Winiary die gesamte Anhöhe und nahmen eine Fläche von ca. 100 ha ein. Die Zeit des intensivsten Ausbaus der Festung Poznań waren die siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts, dank des Geldflusses aus den Entschädigungen, die das neu gegründete Deutsche Kaiserreich vom besiegten Frankreich eintrieb. Damals fiel die Entscheidung, die Stadt mit einem Ring von Forts und Toren zu umgeben, die miteinander durch Wälle verbunden waren; mit der Zeit entstanden 18 Forts um die Stadt herum.

    Das Leben in der damaligen Festungsstadt war kein Zuckerlecken. Die geltenden strengen Militärregeln erschwerten die Entwicklung der Stadt beträchtlich. Erst im September 1902 genehmigte Kaiser Wilhelm II. den Abriss der Poznań umgebenden Wälle. Diese Entscheidung, die den Eindruck eines Gnadenbeweises des Monarchen gegenüber den Untertanen erweckte und so auch propagandistisch ausgeschlachtet wurde, war in Wirklichkeit die Umsetzung der ersten Phase der Modernisierung der Festung, die in militärischer Hinsicht rasch zu altern begann und nicht mehr den Anforderungen der Zeit entsprach. Um Poznań herum entstand ein weiterer Ring moderner Forts, die durch ein Feuersystem miteinander verbunden waren. An der Stelle der ehemaligen Wälle wurden nach dem Wiener und Krakauer Vorbild spezifische Grünanlagen eingerichtet – ein Grünstreifen, der die Innenstadt umgab. Die Hauptforts, inklusive des Forts Winiary, überdauerten auch nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit 1918 und wurden meist von der Polnischen Armee genutzt. Erst im Januar und Februar 1945 kam die Stunde der Bewährung im Krieg, als es der - wie es schien, veralteten - Zitadelle gelang, über eine Woche dem Ansturm der Rotarmisten und den mobilisierten Einwohnern von Poznań zu trotzen.

    Nach dem Krieg wurde die Zitadelle niedergerissen, denn im Fort Winiary wurde vor allem ein Symbol der preußischen Herrschaft gesehen. Erst in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts begann man die historischen Werte der wenigen unversehrt gebliebenen Ravelins und Kasematten zu würdigen. Sehr unterschiedlich ist das Schicksal der übrigen Forts. Heute fehlt es – wie so oft – an Mitteln, um die Pläne zur Bewahrung und Pflege jener Relikte der Befestigungskunst aus dem 19. Jahrhundert (die häufig nicht Ihresgleichen haben) umzusetzen. Ein Teil der alten Forts steht leer, in einigen wurden Lager eingerichtet, im Fort VII hingegen, das während der deutschen Besatzung in eine Folterstätte verwandelt worden war, befindet sich heute ein Museum des Martyriums.
     

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