Interessante Objekte und Orte in Großpolen (Wielkopolska)

Die Kirche des hl. Prokop in Strzelno (Strelno)

Herb Die Kirche des hl. Prokop in Strzelno (Strelno)

 

STRZELNO (Strelno)

Stadt in der Woiwodschaft Kujawioen-Pommern, ca. 18 km südlich von Inowrocław. Wichtiger Punkt auf dem Piastenweg.

Die St.-Prokop-Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut – eine Rotunde mit einem Turm und einem quadratförmigen Presbyterium. Die gesamte schöne architektonische Komposition wurde aus sorgfältig bearbeiteten Granitquadern, die aus Findlingen gewonnen wurden, ausgeführt. Nur der obere Teil des Turms wurde im 15. Jahrhundert aus Backsteinen gemauert. Das Schiff wird von einer Kuppel mit Gurtbögen überwölbt, das Presbyterium ist mit einem Kreuzgewölbe überfangen. Dieses nicht große Gotteshaus blickt auf eine reiche Geschichte zurück. Ursprünglich hatte hier vermutlich eine Pfarrkirche gestanden, die 1133 geweiht worden war. Die derzeitige Rotunde trug bis zum 18. Jahrhundert den Namen Heiligkreuzkirche. Im 19. Jahrhundert verkam sie zur Ruine, Ende des 19. Jahrhunderts und in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde sie restauriert. 1945 wurde sie zerstört und in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts wieder restauriert. Das Interieur ist schlicht. Gegenüber dem Eingang befindet sich ein leeres romanisches Grab, möglicherweise des Klosterstifters. Im Presbyterium steht ein steinerner Altartisch. An der Wand befinden sich vier Stationen des Kreuzwegs aus dem 18. Jahrhundert, die aus dem früheren Friedhof gerettet worden sind. Über einer davon ist die Kopie des 1945 zerstörten Stiftungstympanons mit dem thronenden Christus angebracht. Im Obergeschoss des Turms befindet sich eine Empore mit zwei durch eine romanische Mittelsäule gekuppelten Fenstern, einem sog. Biforium.  

Adresse: 

plac Św. Wojciecha 1 
88-320 Strzelno 

Tel. +48 52 318 92 81

 

Standort

Artikelgallerie

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Der Redaktion zur Kenntnis ( wird nicht veröffentlicht )

Partner

  • Radio Poznań
  • Głos Wielkopolski
  • Nasze Miasto
  • Koleje Wielkopolskie