Środa Wielkopolska (dt. Schroda)

Środa Wielkopolska (dt. Schroda)

Herb Środa Wielkopolska (dt. Schroda)

 

ŚRODA WIELKOPOLSKA (dt. Schroda)

Kreisstadt am Fluss Moskawa auf der Ebene von Września (Równina Wrzesińska), ca. 40 km südöstlich von Poznań. Der Name der Stadt wurde von dem Wochentag „środa“ (Mittwoch), der im Mittelalter Markttag war, abgeleitet. 

Geschichte

Die Stadt wurde im 13. Jahrhundert, wahrscheinlich 1261, nach Magdeburger Recht gegründet. Im 15. Jahrhundert war Środa eine der größten und reichsten Städte in Wielkopolska. Seit 1454 fanden in der Stadt die Versammlungen der Schlachta (sejmiki - Provinziallandtage) statt. Sie ermöglichten es, trotz der Kriegswirrem in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, das Wohlstandsniveau der Stadt zu halten.  

Während der Ereignisse des Völkerfrühlings (1848) wurde hier eine Abteilung der Aufständischen gegründet. Nach den Teilungen und der kurzen Episode des Herzogtums Warschau (1807–1815) kehrte die Stadt erst während der Ereignisse des Aufstands von Wielkopolska (1918–1919) in die Grenzen Polens zurück. In den zwanzig Zwischenkriegsjahren fungierte Środa als Handelszentrum der Agrarregion. Die Jahre der Nazibesetzung endeten am 11. Februar 1945, als die sowjetischen Soldaten der 1. Weißrussischen Front die Stadt befreiten.  

1967 wurde dem Namen das Adjektiv „wielkopolska“ hinzugefügt, um die Stadt von Środa Śląska zu unterscheiden. Derzeit ist Środa Wielkopolska ein Industrie- und Dienstleistungszentrum. 

Sehenswürdigkeiten

Das bedeutendste Denkmal von Środa ist eine spätgotische Stiftskirche, die Kirche Mariä Hmmelfahrt aus den Jahren um 1423–1428, die Ende des 15. Jahrhunderts umgebaut wurde. In neueren Zeiten wurden hier drei Jahrhunderte lang die Provinziallandtage der Schlachta für die Woiwodschaften Kalisz und Poznań abgehalten. Das Gotteshaus besitzt eine wertvolle Innenausstattung, wie beispielsweise das Gemälde der Madonna mit dem Kind, das seiner Mutter eine Blume überreicht. Es ist ein Werk des italienischen Malers Catharini.  

Erwähnenswert ist das erste Denkmal von Jan Henryk Dąbrowski zu Pferde in Polen (ein Werk von R. Sobociński). Das Denkmal wurde 1997 zum 200. Jahrestag der Entstehung der Nationalhymne enthüllt. 

Mehr: 

http://www.sroda.wlkp.pl/asp/de_start.asp?typ=14&menu=182&strona=1

 

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